Die Geschichte der Highland Games

In Deutschland gibt es jährlich ca. 20 Highland Games, die u.a. mit und im DHGV – Deutscher Highland Games Verband – organisiert werden. In Deutschland waren 2019 laut den Angaben des Verbandes auf allen Highland Games Veranstaltungen geschätzte 400.000 Besucher. Aber wie sind die Highland Games entstanden?

Was sind Highland Games?

Seit 1834 werden Highland-Games in Schottland ausgetragen. Die Disziplinen haben unterschiedliche Herkünfte. Einige der Kerndisziplinen sind identisch mit dem Rasenkraftsport. Das Steinstoßen hat seinen Ursprung im deutschen Mittelalter. Hammerwerfen und Gewichtwerfen haben ihren Ursprung in keltischen Sportdisziplinen Irlands und Schottlands. Hammerwerfen wurde in die USA von irischen Einwanderern mitgebracht, und ist dort auch heute noch deutlich populärer als in Deutschland. Während sich Hammer- und Gewichtwerfen im US-amerikanischen Sport fest etablieren konnten, wird der Rasenkraftsport in Deutschland seit jeher eher vernachlässigt. Vor 100 Jahren waren es Gewichtheber und Ringer, die in den Sommermonaten die Wurf- und Stoßübungen betrieben, die später als Rasenkraftsport zusammengefasst wurden, weil sie Abwechslung und Ergänzungsübungen trainieren wollten, die ihnen mehr Dynamik und Gewandtheit vermitteln. Diese Tradition wollen wir wieder aufleben lassen.

 

 

Die Highland Games in Braemar

Die bekanntesten Spiele finden alljährlich Anfang September im schottischen Braemar statt, das Braemar Gathering. Dieses steht unter der Schirmherrschaft von Königin Elisabeth II., deren traditioneller Sommersitz das nahegelegene Balmoral Castle ist und die deshalb regelmäßig persönlich anwesend ist. Weltweit werden Highland Games von der International Highland Games Federation (IHGF) organisiert; diese veranstaltet seit 1980 auch Weltmeisterschaften. Die Highland Games werden von traditioneller Musik, besonders dem Dudelsackspiel, und Tänzen begleitet. Auch hierbei werden Wettkämpfe ausgetragen. Die Spiele haben Volksfest-Charakter und locken mittlerweile hunderttausende Touristen an.

Dachverband der traditionellen Highland Games 

Die Scottish Highland Games Association (SHGA) ist der Dachverband der traditionellen Highland Games in Schottland. Die Wettbewerbe werden in folgenden Disziplinengruppen ausgetragen:
Cycling, Tug-o-War, Wrestling, Light Field Events, Hill Race, Solo Piping, Pipe Band Contest, Highland Dancing. Highland Games bieten über 50 verschiedene Sportarten und erfreuen sich auch in Deutschland seit ca. 20 Jahren wachsender Beliebtheit. Im Mittelpunkt stehen dabei die unterschiedlichsten Wettkämpfe. Neben dem sportlichen Kräftemessen gibt es bei klassischen Highland Gatherings immer auch Dudelsack- und Tanzwettbewerbe.

Rasenkraftsport und Highland Games

Wir bauen seit 2019 eine Rasenkraftsportabteilung auf. Die Kerndisziplinen beim Rasenkraftsport sind: Hammerwerfen, Gewichtwerfen, Steinstoßen, und das sind auch Kerndisziplinen der Highland Games. Hammerwerfen und Gewichtwerfen haben ihren Ursprung in keltischen Sportdisziplinen Irlands und Schottlands und sind seit 1834 als schottische Highland- und Border-Games dokumentiert. Das moderne Steinstoßen hat seinen Ursprung im deutschen Mittelalter. In den USA, in denen das Hammerwerfen durch irische Einwanderer populär wurde, entwickelte sich diese Disziplin anders als in Deutschland. Während sich Hammer- und Gewichtwerfen im US-amerikanischen Sport etablieren konnten, wird der Rasenkraftsport in Deutschland leider seit vielen Jahren vernachlässigt. Ursprünglich waren es zunächst Gewichtheber und Ringer, die in den Sommermonaten die Wurf- und Stoßübungen betrieben, die dann zu den Rasenkraftsportarten zusammengefasst wurden, weil sie Abwechslung und Ergänzungsübungen trainieren wollten, die ihnen mehr Dynamik und Gewandtheit vermitteln. Hammerwerfen ist seit 1900 eine der vier olympischen Wurfsportarten. Gewichtwerfen war 1904 und 1920 eine olympische Disziplin, es gibt in einen Verband mit ca. 1.000 Mitgliedern bundesweit.

Warum Rasenkraftsport?

Rasenkraftsport ist eine „faire“ Sportart, da aufgrund der angebotenen Gewichts- und Altersklassen die „richtigen“ Sportler gegeneinander kämpfen. Körperschulung, Fitness, Beweglichkeit und Dynamik sind gefragt. Wer den Rasenkraftsport einmal richtig erlernt hat, wird ihn bis ins hohe Alter ausüben können, da er wenig verletzungsanfällig ist. Viele der Altersklasse-Athleten sind häufig über 80 Jahre, teilweise über 90 Jahre alt.

Rasenkraftsport als Leistungssport

Diejenigen, die sich dem Rasenkraftsport aktiv widmen, müssen sich – genau wie in jeder Sportart – ihrer Disziplin ganz verschreiben, um als Spitzensportler mithalten zu können. Das heißt dann mindestens zwei bis dreimal in der Woche auf dem Wurfplatz Training mit den Geräten. Dazu Krafttraining im Kraftraum und zusätzliches Konditionstraining. Im Winter wird viel im Kraftraum trainiert bzw. ein allgemeines Körpertraining in der Halle abgehalten, unterbrochen von den verschiedenen Hallenmeisterschaften.

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Die ersten Highland Games in Hamburg

Alle Infos zum ersten Event der Highland Games Hamburg. Egal ob Anmeldung, Anfahrt, Geländeplan, Wettkämpfe oder Infos zu den einzelnen Disziplinen, hier findest du alles was du wissen musst.

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